Social Media in KMUs: Die Holz-Richter GmbH

In unserem heutigen Gastbeitrag beschreibt Daniel Pioch von der Holz-Richter GmbH wie man mit Hilfe von Online-Marketing Aktivitäten das eigene Geschäft nach vorne brachte. Außerdem erklärt er als Leiter der Internetabteilung, wie das Unternehmen aus Lindlar die Unterschiede zwischen viralem Marketing und direkter Produktwerbung beurteilt.

Gibt es Kunden, die Parkett oder Laminat auch im Internet bestellen würden? Diese Frage beschäftigte vor einigen Jahren Mitarbeiter der Holz-Richter GmbH und man wollte es herauszufinden. Die Voraussetzungen für einen Einstieg in den Online-Markt waren auf jeden Fall vorhanden. Das 1959 gegründete Unternehmen hatte sich im Laufe der Jahre zu einem der größten und namhaftesten Holzhandlungen in Deutschland entwickelt. Zudem hatte sich ein junger Mitarbeiter auf den Bereich E-Commerce spezialisiert und lieferte damit das nötige Hintergrundwissen. Er begann bereits während eines Studiums mit dem erfolgreichen Verkauf einzelner Parkett- und Laminatböden über die Plattformen Ebay und Amazon. Damit stand der Entschluss fest ins Online-Geschäft einzusteigen.

Nach erfolgreichem Aufbau eines Onlineshops unter der Adresse www.parkett-store24.de/ erfolgte der Startschuss. Dabei legten die Verantwortlichen von Beginn an großen Wert auf eine hohe Usability, ein transparentes Kundenbewertungssystem und fachliches Know-How. Der Kunde hat die Möglichkeit vor seiner Kaufentscheidung Muster zu bestellen und kann seine Bestellung mit einem Fachberater abwickeln. Diese Möglichkeiten und der Hintergrund des Unternehmens aus Lindlar schafften bei den Kunden Vertrauen und das zahlte sich aus.

Holz-Richter Logo

Holz-Richter GmbH aus Lindlar

Innerhalb kurzer Zeit stiegen die Verkaufszahlen stark an und dies hatte weitreichende Auswirkungen auf die Bedeutung des Internet-Geschäfts bei Holz-Richter. Zum einen wurden mehr Mitarbeiter benötigt und zum anderen kam schnell die Idee auch weitere Produkte im Internet zu vertreiben. So entstanden im Laufe der letzten fünf Jahre in den Bereichen Grillen (www.bbq-shop24.de), Gartenmöbel (www.giardino.de), Sauna (www.saunen-shop24.de), Gartenhäuser/Terrassen (www.holzimgarten-shop24.de) und Türen (www.tueren-store24.de) fünf weitere Onlineshops. Auch die Großhandelskunden haben unter b2b.holz-richter.de die Möglichkeit ihre Produkte direkt online zu bestellen. Alle Bereiche des Internet-Marketings, zu denen u.a. Suchmaschinenoptimierung, Programmierung, Gestaltung und Produktdaten zählen, werden In-House abgedeckt. Auch im Bereich Social Media ist der innovative Betrieb bereits aktiv und ist mit Blogs im Bereich Holzfußböden (www.parkett-store24.de/blog) und Grillen (www.bbq-shop24.de/blog) sowie bei Twitter und mit Facebook-Fanseiten präsent.

Zum „Zugpferd“ und Aushängeschild im Online-Geschäft ist der Parkett-Store24 geworden. Aber auch der BBQ-Shop24 hat sich zu einem beliebten Grill-Onlineshop entwickelt. Täglich arbeitet das Internet-Marketing-Team an neuen Ideen. Beispielsweise wurde für den Parkett-Store24 ein Bodenfinder konzipiert, der es den Kunden ermöglicht aus einer Vielzahl an Produkten kinderleicht den passenden Boden zu finden. Und für den BBQ-Shop24 ist unter dem Begriff BrennDing kürzlich eine virale Marketing-Aktion entstanden, die wir euch natürlich nicht vorenthalten wollen und nachfolgend näher vorstellen.

Virales Marketing vs. Direkte Produktwerbung

 

Eine spezielle Form des Marketings gewinnt in der Werbewelt immer mehr an Bedeutung: Das virale Marketing ist im Vormarsch. Doch lassen sich durch witzige Videos und Applikationen wirklich bessere Umsätze erzielen, als das konkrete Hervorheben von Produktvorteilen? Wir haben uns alle Aspekte einmal vor Augen genommen und die Vor- und Nachteile genauer betrachtet.

Zunächst ist jedoch zu klären, was virales Marketing überhaupt ist. Als virale Kampagne bezeichnet man eine Werbemaßnahme, die dank ihres Unterhaltungswertes (in manchen Fällen auch Informationsangebotes) von Mensch zu Mensch weitergegeben wird. Wichtig dabei ist, dass die Nutzer die Aktion von sich aus weiterverbreiten und keine weitere Anregung (Prämie/Gewinnspiel etc.) dazu benötigen. Hierbei geht es nicht um die Präsentation eines Produktes bzw. einer Dienstleistung, sondern es dient einzig und allein der Steigerung des Bekanntheitsgrades.

Unter www.bbq-shop24.de/brennding/ ist beispielsweise solch eine Kampagne zu sehen. Mit dem sogenannten BrennDing kann man ein Foto bzw. einen Webcamschnappschuss von sich in ein witziges Bild einfügen.

BrennDing

BrennDing Aktion

Bleibt die Frage, warum virales Marketing während der letzten Jahre in seiner Häufigkeit und Beliebtheit so zugenommen hat. Wie an so vielen Dingen ist das Internet an allem schuld. Insbesondere dessen Vernetzungsangebote, die täglich mehr Menschen miteinander in Verbindung setzen. Ein gefundenes Fressen für Firmen und Werbeagenturen. Auch für die Verbreitung des BrennDing werden die Online-Kanäle genutzt. Nachdem ein BrennDing-Bild erstellt ist, hat jeder Nutzer die Möglichkeit sein Bild per E-Mail an Freunde zu versenden, via Facebook oder Twitter zu veröffentlichen, den Link zum Bild zu kopieren oder das Bild in hochauflösender Form auf dem Computer zu speichern. Dadurch erleichtert man den Nutzern das Versenden und die Verbreitung wird angekurbelt.

Doch worin liegen jetzt die Vorteile gegenüber klassischer Werbung? Das Hervorheben eines Produkts sollte doch eigentlich eher zum Kaufen anregen als irgendein witziges Video bzw. Applikation. Das ist nur bedingt richtig, denn die Menschen werden heutzutage von klassischer Werbung nahezu erschlagen. Dadurch ist die Aufnahmefähigkeit sehr eingeschränkt. Außerdem haben wir uns im Laufe der Zeit zu sehr an Werbung gewöhnt. Wir haben gelernt, sie zu ignorieren und uns nicht immer von ihr beeinflussen zu lassen. Beim viralen Marketing zählt einzig und allein die Verbesserung der Popularität. Hierbei hat der Konsument Spaß, die Bekanntmachung spielt sich jedoch ausschließlich im Hinterkopf des Nutzers ab. Dadurch fühlt er sich keinem Zwang ausgesetzt und ein weiterer Vorteil des Viralmarketings entsteht. Der Nutzer leitet die Aktion von sich aus an Freude und Bekannte weiter, was durch die oben genannten sozialen Netzwerke heutzutage sehr einfach ist und schnell geht.

Im Falle des BrennDing besteht der Reiz der Verbreitung zum Großteil in dem originellen Bild. Die Einbindung des eigenen Fotos trägt zur Personalisierung und somit zur sozialen Kompetenz der Applikation bei. Auch die Erstellung des eigenen Motivs macht bereits Spaß. Durch neueste Möglichkeiten der Bildbearbeitung im Flash-Programm und optimierte Funktionstüchtigkeit sowie Usability ist ein perfektes Anpassen an die vorgegebene Maske bequem und schnell möglich.

Eine weitere zu erwähnende Eigenschaft des viralen Marketings ist, dass keine großen Kosten entstehen. Hauptsächlich die Erstellung eines Videos bzw. einer Applikation bedarf einer Investition. Anschließend muss noch etwas Arbeit in die erste Bekanntmachung (Seeding) gesteckt werden. Hierbei werden möglichst viele Pressemitteilungen, Blogbeiträge und Twitter-Meldungen bzw. Facebookposts geschrieben. Ist dies erledigt, breitet sich eine gut geplante Kampagne mit einem ausgereiften Konzept förmlich von ganz alleine aus. Eine Werbekampagne dagegen verschluckt massenhaft an Ausgaben durch die Schaltung von Plakaten, TV-Spots, Radiowerbung etc.

Hingegen ist zu sagen, dass eine erfolgreiche Viralkampagne ein bis ins Detail ausgearbeitetes Konzept benötigt, um zu funktionieren. Ist beispielsweise der Unterhaltungsfaktor nicht ausreichend gegeben oder enthält sie Fehler in Programmierung bzw. Funktionalität, so ist sie es für den Nutzer nicht Wert sie an Freunde weiterzuschicken.

An dieser Stelle zeigt sich der Vorteil einer klassischen Werbekampagne. Im Gegensatz zum viralen Marketing ist der Erfolg einer Kampagne in diesem Fall halbwegs verhältnisgleich zu den entstehenden Kosten und somit annähernd berechenbar.

Im Großen und Ganzen lässt sich aber sagen, dass eine virale Kampagne durchaus erfolgreich sein kann, wie man es beispielsweise am Vorbild BrennDing beobachten kann. Dazu kommt, dass sie keine großen Kosten verschluckt.

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