Wisedock – Revolution des Internetmarketing

Was ist Wisedock und wie funktioniert es?

Gastautorin Hannah Klose studierte zunächst in Mannheim Kommunikation und komplementiert dies aktuell mit einem Master in politischer Kommunikation in Düsseldorf. Nebenher arbeitet Sie für eine PR-Agentur, die hauptsächlich im digitalen Bereich tätig ist.


Oft genug dominieren US-amerikanische Unternehmen die Schlagzeilen der digitalen Welt. Mit Wisedock tritt jetzt auch ein junges Düsseldorfer Unternehmen an, das Internetmarketing zu revolutionieren.
Die Idee hinter Wisedock ist einfach und genial: wie kann man ein Internetmarketing-System entwickeln, das sowohl für User als auch für Webseitenbetreiber interessant ist? Eines, das ohne lästige Pop-Ups und Bannerwerbung auskommt und dem User nur die Internetseiten zeigt, die ihn auch wirklich interessieren? Wisedock präsentiert eine ganz einfache Lösung: die Browser-Startseite. Denn jeder Besuch im Internet beginnt schließlich auf dieser Seite. Häufig finden sich hier die Auto-Startseiten von Firefox oder anderen Browsern oder der Onlineauftritt eines Printmediums, dem spätestens beim Dritten Öffnen am Tag aber nur noch wenig Beachtung geschenkt wird. Mit Wisedock bekommt der User jedes Mal, wenn er den Browser öffnet eine neue Seite aus seinen Interessengebieten angezeigt.

Und so funktioniert’s: User registrieren sich bei Wisedock und geben bis zu acht Interessengebiete an. Dann erhalten Sie einen persönlichen Link, den sie als Startseite einrichten. Wenn der User nun seinen Browser öffnet, werden ihm wechselnde Startseiten des eigenen Interesses angezeigt.
Als zusätzlichen Anreiz für die User zahlt Wisedock die Hälfte seiner Werbeeinnahmen, die zukünftig von Webseitenbetreibern für das Schalten ihrer Websites gezahlt werden, an die User aus. Wer neue User über seinen Account wirbt, der bekommt nochmal was von deren Wisedock-Umsätzen ab. Natürlich wird niemand reich, nur weil er oft seinen Browser benutzt oder alle seine Freunde animiert, mitzumachen. Aber eine günstige Internetflat kann man so allein durch die alltägliche Internetnutzung wieder rausholen. Allerdings muss man, um das Geld ausgezahlt bekommen zu können, seine Bankverbindung angeben. Das alleine ist für viele eine psychologische Hürde, die nicht einfach zu überwinden ist. Die ständig neuen Meldungen über Datenklau im Internet tun ihr übriges dazu, dass das Vertrauen in Websites und Netzwerke nicht gerade steigt. Wisedock versichert, mit den Daten vertraulich umzugehen. Wer seine Bankdaten aber lieber für sich behalten will, der kann natürlich trotzdem mitmachen und von abwechslungsreichen Startseiten profitieren, verdient damit aber eben kein Geld. Ein bisschen Social Responsibility ist auch noch dabei, denn 10 Prozent der gesamten Werbeeinnahmen werden an weltweite Hilfsprojekte von betterplace.org gespendet, für die die User abstimmen können. Derzeit befindet sich Wisedock noch in der Beta-Phase, die ersten bezahlten Kampagnen werden aber nach Angabe des Unternehmens schon bald geschaltet.
Für Unternehmen und Webseitenbetreiber ist Wisedock spannend, denn es verspricht den schnellsten Zugang zur Zielgruppe im Netz, ohne Werbung und ohne Click Through. Neue Produkte oder Unternehmen, die durch klassische Formen des Internetmarketings in Suchmaschinen nicht gefunden werden, weil sie noch keiner kennt, kommen so direkt auf die Startseite ihrer Zielgruppe. Die Zielgruppe lässt sich dabei aber über mehr als Interessengebiete definieren. Webseiten können nach Ort, Alter und Geschlecht geschaltet werden. Gerade für kleinere Unternehmen, Stores oder Gastronomiebetriebe, die vor allem Kunden in ihrer Umgebung auf sich aufmerksam machen wollen, ist Wisedock mit Geotargeting ein praktisches Marketing-Tool.

Fazit: Wisedock ist gerade erst online gegangen, insofern kann man bislang noch wenig über Reichweitenstärke und Popularität sagen. Die Browser-Startseite als Werbefläche zu vermarkten, scheint eine einfache und geniale Idee zu sein, bei der man sich mal wieder fragt, warum da noch niemand drauf gekommen ist. Aber in der Geschichte des Internets waren es häufig die kleinen, so einfachen Ideen, die schnell zum großen Erfolg wurden. Dass es, wenn es dazu kommt, diesmal ein deutsches Unternehmen ist, das weltweit das Patent für die Idee beantragt hat, wäre nur die Sahne auf dem Kuchen.

Weitere Informationen gibt es hier.


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