30 Tage Windows 7 Mobile – bellen oder beißen?

Seit etwas mehr als einem Monat ist die größte und zugleich letzte Hoffnung des Softwaregiganten Microsoft, im Mobile Markt endlich erfolgreich Fuß zu fassen, in weiten Teilen der Welt erhältlich. Windows 7 Mobile soll die Vormachtstellung von Apple und Google aufweichen. Im aktuellen Distimo Report November 2010 wurde deshalb das neue Betriebssystem genau unter die Lupe genommen. Als Referenzmarkt fungiert dabei jener der US-Konsumenten, der aber auch für Europa einige interessante Tendenzen und Anhaltspunkte beinhalten sollte.

Im Folgenden sind die interessantesten Erkenntnisse des Reports zusammengefasst:

  • Games sind im Windows Mobile 7 Marketplace wesentlich beliebter als noch im alten Marketplace (6.0). Dadurch kommt die von Microsoft stärker kosumentenorientierte Positionierung zum Ausdruck
  • Im Gegensatz zum Marketplace 6.0, bei dem die Applikationen im Durchschnitt wesentlich teurer waren als in anderen Stores, befinden sich die Preise mittlerweile auf einem Niveau mit AppStore und Android Marketplace
  • 57% der Top 100 Applikationen kosten weniger als 2 US-Dollar-diese Quote liegt bei anderen Plattformen bei nur etwa 37%
  • Der Windows Phone 7 Marketplace wurde am 21.10.2010 gelaunched und zählt mittlerweile 2674 Applikationen (Stand 22.11.2010)
  • 6 der 10 beliebtesten Applikationen im Marketplace wurden von Microsoft herausgegeben (im AppStore kommen 4 der 10 beliebtesten Applikationen von Apple)

Aus den ersten Bullets lässt sich schließen, dass ebenso wie die Software auch der Marketplace mit keinen echten Überraschungen aufwarten kann. Vielmehr positioniert sich Microsoft entsprechend dem momentanen Trend im Markt. Die Anzahl der von Microsoft herausgegebenen Applikationen deutet auf einen bewussten Push seitens Ballmer’s Mannschaft hin. Somit fehlen auch hier nach wie vor die wahren Killerapplikationen, die dem Kanal ein Alleinstellungsmerkmal bescheren würden, um sich vor allem gegenüber Apple in eine echte Wettbewerbsposition zu katapultieren.

Damit werden Marketingaktivitäten fürs Erste vom Verbreitungsgrad der Software auf mobilen Endgeräten abhängen. Da es hierzu noch keine offiziellen Zahlen gibt, gilt weiterhin die Empfehlung auf Apple und Android zu setzen. Jegliche andere Investitionen sind zu dieser Zeit fraglich.

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birgitugur

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