Schnelleinstieg ins Mobile Web – Trends und Tipps zur mobilen Webseite

Smartphones haben in der öffentlichen Wahrnehmung einen entscheidenden Vorteil gegenüber den bislang herkömmlichen Mobiltelefonen, der ihnen sogar bei Käuferschichten zu Popularität verhilft, die sonst technische Innovationen nicht verfolgen: Apps! Diese in ihrer Vielzahl fast nicht mehr zu überschaubaren Softwareprogramme nutzen mobiles Internet um hauptsächlich Informationen in mehr oder weniger schickem Outfit darzustellen.

Allerdings ist die Möglichkeit mit mobilen Endgeräten ins Internet zu gehen nicht gerade neu. Wenn ich mich so zurück erinnere war mein erstes Samsung schon in der Lage über Wap Technologie mobile Dienste außerhalb meiner 4 Wände abzurufen. Und auch Iphone&Co. verfügen über mobile Webbrowser, die das Surfen abseits der AppStores dieser Welt ermöglichen.

Aus Marketing Gründen bieten diese einen entscheidenden Vorteil: es gibt einen Standard! Standard bedeutet, dass die Seiten unabhängig vom Gerätehersteller und Software auf allen Geräten funktionieren. Wird zwischen das CMS (Content Management System) noch eine Webweiche geschaltet, so garantiert diese, dass Content und Services durch ein optimales Interface für das jeweilige Gerät ausgespielt werden.

Apps hingegen funktionieren nur auf den jeweils vorgesehenen Plattformen, sodass unter Umständen bei Betätigung auf verschiedenen Betriebssystemen (iOs, Android, Symbian, Windows Mobile 7, etc.) mehrere getrennte Entwicklungsarbeiten anfallen. Dies lässt die Kosten für ein Multiplattform-Projekt in die Höhe schnellen.

An dieser Stelle stellt sich jedoch die Frage, welche Aufmerksamkeit die mobilen Webseiten genießen und ob sie sich gegenüber der Popularität der Apps behaupten können – kurzum: wie viele Smartphone User greifen auf den mobilen Browser zurück, um sich zu informieren?

Unbestritten ist, dass die Zahl mobiler Webseiten stark steigt (wir berichteten schon vor einiger Zeit darüber) und, wie es die Geschichte des Internets schon gezeigt hat, früher oder später einige wenige Standards am Markt überleben werden. Eine aktuelle Studie von Moosylvania verweist dabei auf eindeutige Tendenzen, dass Smartphone User in den USA mehr und mehr den Mobile Browser bevorzugen.

Die Umfrage fand unter 7000 Personen statt, jeweils zur Hälfte Frauen und Männer, von denen 99% 18 Jahre oder älter sind. Der Smartphone-Marktanteil in diesem Personenkreis lag dabei bei 61% und die Nutzungshäufigkeit von Apps bei 80%. Die Durchschnittsanzahl an Apps auf den Geräten liegt bei etwa 30, von denen aber nur etwa 10 regelmäßig genutzt werden.

Ohne Frage können Apps den Wunsch nach einer emotionalen Brandexperience und damit einhergehenden Kundenbindung bzw. Kundenbeziehung sehr gut befriedigen, allerdings geht der Überblick in zunehmendem Maße verloren, da sich heute alleine in Apple’s Appstore 300.000 Applikationen tummeln, deren auffinden sich durch das bescheidene Suchabfragesystem das ein oder andere Mal als Herausforderung darstellt. So wird es zum Einen immer schwieriger, von potenziellen Kunden gefunden zu werden, zum Anderen weist das festgestellte regelmäßige Nutzungsverhalten von nur 10 Apps darauf hin, dass User nur etwa 0,002% der Ihnen angebotenen Dienste nutzen (an der Spitze Google Maps und Facebook).

Dagegen haben mobile Webseiten einen erheblichen Vorteil, da sie sich durch die allgemeinen Domains eindeutig finden lassen. Und auch die Studie belegt, dass mobile Webseiten einen ernsthaften, multizugänglichen und kostengünstigeren Standard gegenüber dem App-Hype bieten: nahezu die Hälfte der befragten Personen gaben an, dass sie das mobile Web öfters nutzen als die kleinen Lieblingshelfer.

Für mich eine kleine Überraschung: zwar war ich mir der ernsten Alternative des Mobile Web Browsers durchaus bewusst (schon alleine aufgrund meines eigenen Nutzerverhaltens), allerdings ist die Quote von 48% deutlich mehr als ich erwartet hätte.

Daher die Empfehlung, wie man kostenschnell und günstig einen Schnellstart in das mobile Zeitalter schafft:

  • Schnittpunkte des CMS der eigenen Webseite für Mobile schaffen
  • Webweiche zur optimalen Contentlieferung auf jeweilige Endgeräte zwischenschalten
  • Auf mobiler Webseite Link zu individuellen, App-basierten Aktivitäten schaffen

Aktivitäten, die auf eine dauerhafte Kundenbindung mit sozialem Aspekt ausgelegt sind, sollten jedoch als Apps konzipiert werden, da sie den Schnellzugang zum persönlichen Portal ermöglichen und somit den Charakter einer „individuellen, eigenen Welt“ bieten.

Bei mobiReady lässt sich überprüfen, inwiefern die bereits bestehende Webseite auf mobilen Endgeräten aussieht und ob dies den Ansprüchen der Useability und Funktion genügt.

Wir sind gespannt auf euer eigenes Nutzerverhalten, dass ihr hier als Comment oder auf unserer Facebook Fanpage hinterlassen könnt- deckt es sich mit den Ergebnissen der Studie?In welchem Ausmaß nutzt ihr den Mobile Browser eures Smartphones?



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